ASD und PFO Verschluss


Andere Bezeichnungen: Verschluss eines Atrialen

(= Vorhof) Septum Defektes oder eines Patenten Foramen Ovale.


Durchführungsort der Behandlung

Die Behandlung wird in der Klinik Beau-Site, Schänzlihalde 11 in 3013 Bern, durchgeführt.

 

Dauer der Behandlung

1 bis 2 Stunden.


Ziel der Behandlung

Verschluss von Verbindungen zwischen links- und rechtsseitigen Herzhöhlen auf der Ebene der Vorkammern.


Ablauf der Behandlung

In einer Vorbesprechung vor der Untersuchung wird der Patient durch den Arzt über den Zweck und Ablauf der Untersuchung informiert. Der Patient sollte nüchtern ins Herzzentrum Bern eintreten. Es erfolgt eine Laboruntersuchung sowie ein Röntgenbild der Lungen (falls nicht bereits durch den Hausarzt durchgeführt). Es wird ein venöser Zugang am Arm angelegt. Eventuell wird nach Bedarf eine Beruhigungsspitze verabreicht. Unmittelbar vor dem Eingriff wird die Leistengegend rasiert. Es wird eine Lokalanästhesie meist im Bereiche der rechten Leiste durchgeführt. Anschliessend erfolgt eine Punktion der Leistenvene und es wird eine Schleuse angebracht. Durch diese wird ein Katheter in die Vene eingeführt und bis ins Herz und über die Verbindung in die linke Vorkammer vorgeschoben. Über diesen Katheter wird ein entfaltbarer Doppelschirm eingebracht. Der eine Schirm wird linksseitig an der Scheidewand, der andere anschliessend rechtsseitig an der Scheidewand entfaltet und damit erfolgt der Verschluss derselben. Die richtige Lage des Schirmes wird mittels gleichzeitig durchgeführter transösophagealer Echokardiographie kontrolliert. Der Schirm wird im Verlaufe der folgenden Monate von körpereigenem Gewebe überwachsen. Während dieser Zeit ist die Einnahme von gerinnungshemmenden Medikamenten zwingend notwendig.

 

Nach der Behandlung: Der Patient wird weiterhin überwacht (EKG). Nach der Untersuchung wird die Schleuse entfernt, die Vene verschliesst sich von selbst. Meistens ist vorübergehend ein leichter Druckverband zur Verhinderung eines Blutergusses nötig. Am folgenden Tag und 6 Monate später wird der Erfolg des Verschluss häufig nochmals durch eine transösophageale Echokardiographie kontrolliert.

 

Risiken, Komplikationen, Schmerzen

Am häufigsten sind Blutungen im Bereich der Einstichstelle. Diese stellen meistens ein vorübergehendes, kosmetisches Problem dar. In seltenen Fällen kann der Schirm nicht am optimalen Ort entfaltet werden und der Verschluss ist unter Umständen nicht vollständig. Selten kann sich im Bereich des Schirmes ein Gerinnsel bilden. Sehr selten kommt es im Verlaufe der Zeit zu einer Verschiebung des Schirmes mit Beeinträchtigung von anderen Herzstrukturen.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

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