
Andere Bezeichnungen: Herz-MRI, kardiale Magnetresonanztomographie, CMR.
Die Untersuchung wird ambulant in der Klinik Beau-Site, Schänzlihalde 11 in 3013 Bern, durchgeführt.
ca. 1 Stunde.
Beurteilung der Struktur des Herzens, der Pumpfunktion, der Beziehung des Herzens zu anderen Organen im Brustraum. Darstellung von Narben im Herzen (nach Herzinfarkt oder Herzmuskelentzündungen).
Anlage eines venösen Zuganges zur Verabreichung des Kontrastmittels. Installation auf dem Tisch des
Untersuchungsgeräts. Anbringen von drei Elektroden zur Ableitung der Herzstromkurve.
Über der Brust Auflegen
der Herzspulen. Ausrüstung des Patienten mit einem Kopfhörer und einem Alarmknopf. Einbringen des
Patienten in den Tomographen. Zur Verhinderung von Bewegungen des gesamten Herzens durch
die Atmung erfolgen Atembefehle, wobei der Patient vorübergehend die Atmung anhalten muss. Durch
das Bewegen der Magnetspulen im Untersuchungsgerät kommt es zu einem relativ lauten Klopfen. Es kann sich
ein ganz leichtes Wärmegefühl einstellen.
Bei besonderen Fragestellungen wird nach Durchblutungsstörungen des Herzens unter Belastung gesucht. In diesem Fall erfolgt eine medikamentöse Belastung durch Infusion eines Medikamentes (Adenosin). Dieses Medikament darf bei schwerem Asthma nicht angewendet werden. Zur Vorbereitung auf diese Untersuchung dürfen die Patienten während 24 Stunden vor der Untersuchung keine koffein- und teeinhaltigen Getränke und Nahrungsmittel zu sich nehmen.
Das Kontrastmittel führt äusserst selten zu allergischen Nebenwirkungen. Bei schwer eingeschränkter Nierenfunktion muss allenfalls auf die Verabreichung von Kontrastmittel verzichtet werden. Patienten mit Herzschrittmacher oder Defibrillatoren sowie Patienten mit Metallimplantaten im Bereiche des Kopfes (Clips, Elektrostimulatoren) dürfen nicht untersucht werden. Die Untersuchung selbst hat keinerlei negative Auswirkungen auf den menschlichen Körper.